„Gefangen im Animus Teil 6“

Hendrik und John weichen vom Plan ab und kümmern sich doch erst weiter um die Hauptreihe mit Unity. Dem Spiel warum es diese Reihe überhaupt gibt, da sich die Beiden damals über seine Qualität stritten.

Wer unseren Podcast unterstützen möchte, kann das über unseren Amazon-Partnerlink machen. Es fallen für euch keine zusätzlichen Kosten an – https://amzn.to/3cB070r

RSSiTunesSpotify

4 Replies to “„Gefangen im Animus Teil 6“”

  1. Jan

    Tolle Folge und Ihr habt einen neuen Fan, aber John sollte sich eindeutig zum Ödipuskomplex und zum Lebenswerk von Dr. Joseph-Ignace Guillotin belesen. Dass Ihr die kurzen Ausflüge in das Paris der 1940er Jahre nicht erwähnt habt, fand ich schade. Aber all das ist Kritik auf höchstem Niveau. Das beste, was man über diese Folge sagen kann, sie hat unterhalten. Danke für die vergnüglichen Minuten.

    • John, das Schwein

      Beim Ödipuskomplex muss ich Dir recht geben und nehme gerne Deinen Vorschlag an.
      MIt Dr. Joseph-Ignace Guillotin hatte hingegen etwas beschäftigt: Er machte zwar 1789 den Vorschlag die verschiedenen Tötungsarten nach Stand und Tat auf eine durch eine zuverlässige mechanische Apparatur zur humanen Tötung zu reduzieren (, dessen Erfindung sicherlich kein Problem sein könnte).
      Zwar gehörte er zu den Verlierern, da er gegen die Todesstrafe war, aber sein Vorschlag wurde etwas später 1791 durch den Henker von Paris Sanson wieder aufgegriffen (Das Rad lass ich weg). Anschließend fertige der königlichen Leibarzt Louis die ersten Entwürfe nach dem Fallbeil von Halifax an . Der Prototyp wurde durch den deutschen Klavierbauer Schmidt gebaut und anschließend verbessert (Höheres Fallgewicht und die schräge Klinge statt einer sichelförmigen).
      Dr. Guillotin hingegen war mit der Benamung nach ihm nicht einverstanden (Eigentlich war der offizielle Name Louisette, aber dieser setzte sich nicht durch und wurde geändert.), litt darunter und sah es als Pervertierung seiner Idee einer humanen Tötung an. Seine nach seinem Tod änderten seine Kinder ihren Nachnamen, als ihrer Eingabe, den Namen der Guillotine zu ändern, verworfen wurde.

  2. Jan

    Lieber John, Danke für Deine ausführliche Antwort. Schön, dass Du Dich zu Dr. Guillotine belesen hast. Am Rande dieser Auseinandersetzung hast Du ja mitbekommen, dass die Guillotine ein neues Werk der humanen Tötung im Rahmen der Aufklärung war, das dann unter den Jakobiner zu seiner traurigen Berühmtheit erlangte.
    By the way, das Zitat, „Ich weiß wohl, — die Revolution ist wie Saturn, sie frisst ihre eigenen Kinder.“, ist aus Dantons Tod und damit von Georg Büchner…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Folgt uns auf Twitter